Note 3 und das WLAN oder mit „Automatischem Netzwechsel“ einfach mal Ruhe schaffen …

Samsung hat im neuen Betriebssystem – es könnte auch von Android selbst kommen, ich habe mir seit ICS keines mehr angesehen – scheinbar eine Funktion hinzugefügt, die ermittelt, ob die Netzwerkanbindung über das Mobilfunknetz oder das WLAN besser ist und schaltet angeblich dynamisch auf das um, wo der Empfang besser ist. Das soll zu einer stabilen Netzwerkanbindung führen, allerdings unter der Prämisse, dass eventuell mehr Traffic im Mobilfunknetz entsteht.

Mein Fazit lautete schnell: Gute Idee und wo kann man es abstellen?

In diesem Fall erwies sich diese Funktion dann aber doch als total hilfreich:  Denn hat man auf dem Heimatmobilfunknetz keinen Empfang, wohl aber auf anderen Netzen und die WLAN-Verbindung ist nicht erstklassig, sondern „nur“ gut, dann schaltet das Telefon einfach mal den WLAN-Zugang ab, um dann dem Nutzer auch mal die Möglichkeit zu geben sich auf die wichtigen Dinge im Leben zu konzentrieren und nicht von einer stetigen Internetverbindung gestört zu werden…

Sobald man diese tolle neue Funktion deaktiviert hat, müllt einen das Telefon aber prompt wieder in der gewohnten Art und Weise mit Nachrichten aus den Unweiten des Internets zu – die natürlich über die nicht ganz so schlechte WLAN-Verbindung kommen :-D.

Note 3 Smart Cover

Der Crowdmarktforscher hat das Testhandy zusammen mit dem zugehörigen „Smart Cover“ verschickt, doch was kann denn diese intelligente  Note-3-Hülle?

Obwohl ich persönlich ja nun kein Fan von diesen Covers bin, meine Freundin das Note 3 aber nach dem Testzeitraum möglichst unversehrt wieder zurückschicken soll, haben wir gleich nach dem Auspacken das „Smart Cover“ angebracht. Hier sind die Vor- und Nachteile und ein paar Bilder:

Vorteile:

– Das Handy sperrt und entsperrt sich automatisch beim auf- und zuklappen.

– Durch das Fenster in der Hülle kann man auf dem geteilten Bildschirm Uhrzeit, Datum und die Statusleiste sehen und mit einem Wisch nach rechts die Kamera und „Aktionsmemo“ aufrufen sowie Musik steuern. Schwergängige Bedienung durch die Hülle konnte ich nicht feststellen.

– Es ist möglich den Stift aus der Halterung zu ziehen, obwohl die Hülle angebracht ist.

– Das Telefon selbst bleibt länger hübsch, wovon man aber durch das weniger schöne Cover nichts hat ;).

Nachteile:

– Das Cover bleibt offen stehen, wenn man es eine Weile offen hatte.

– Über Nachrichten (SMS) wird man informiert und kann diese auch anwählen, sie dann aber nicht lesen (siehe Bild) 😀 .

– Die Lauter- und Leisertasten sind schwer zu erreichen, insbesondere wenn man gerade telefoniert, aber wer möchte schon selbst steuern, ob er ins Ohr geschrien bekommt?

Unboxing the Samsung Galaxy Note 3

Neues Hightechspielzeug auspacken ist ja immer wieder ein Erlebnis und vermittelt vor allem auch einen ersten Eindruck zum Gerät. Beim Samsung Galaxy Note 3 war dieser insgesamt sehr positiv. Über die nett gemachte aber relativ kleine Verpackung darf man sich erst mal nicht wundern, da das oben aufliegende Note 3 diese komplett ausfüllt. Darunter befinden sich dann neben den Kopfhörern, dem Ladekabel und einer merkwürdigen Tüte, das Päckchen mit Anleitung, „Key features“, Garantie- und sonstigen Hinweisen.

Das Handy selber wiegt ohne Akku kaum etwas, was aber dem soliden Eindruck nicht schadet, denn es ist eingefasst von einem chromfarbigen Rahmen, dessen tatsächliches Material aber ich bisher nicht ermitteln konnte. Die Rückenabdeckung in Lederoptik ist auch nicht so labil wie bei anderen Geräten und gut griffig. Positiv fällt vor allem das Display auf, da es fast das ganze Mobiltelefon ausfüllt und somit kaum Rahmen stehen lässt.

Aufgefallen ist mir auch sofort der USB-Stecker, der auf den ersten Blick merkwürdig erscheint, was an der Kompatibilität zum USB-2-Microstecker liegt. Ich habe ihn dann mit Hilfe von Google als USB3-Microstecker identifiziert, den ich bisher nicht kannte. Nach einem Blick auf das Ladegerät habe ich freudig festgestellt, dass dieses zwei Ampere liefert.

Auch erst mit Hilfe von Google bin ich auf die Idee gekommen, dass es sich bei der merkwürdigen Tüte um Ersatzspitzen für den S-Pen handelt. Dieser steckt unten gut erreichbar im Handy und ist gar nicht so überflüssig, wie ich zunächst angenommen hatte. Obwohl manche der möglichen Funktionen eher als Spielerei abzustempeln sind.

Nachdem ich das Note 3 bestückt und angeschaltet hatte waren erst mal direkt hintereinander zwei Softwareupdates fällig, was mir persönlich leicht auf die Nerven ging ;). Darüber hinaus ist das Android mit Samsungs Funktionen für meinen Geschmack leicht überfrachtet. Beim Einrichten soll man zunächst gefühlte 100 Seiten mit Nutzungsbedingungen und Datenschutzerklärungen und von Samsung, Google und Dropbox lesen – Pssssst: nicht verraten – aber wir haben, ohne zu lesen „weiter“ gedrückt ;). Danach drängen sich S-Note, S-Planner, S-Dies und S-Das geradezu auf und wollen unbedingt von einem entdeckt werden, was mir für den Anfang auch leicht auf den Wecker gefallen ist. Davon abgesehen ist der Umstieg vom S3 auf das Note 3 insgesamt nicht wirklich schwergefallen, da das meiste bekannt vorkommt.

Die Bilder sind leider etwas unscharf – von der guten Kamera war der Akku leer 😉