Apps für die Galaxy Gear

Eine der Fragen, die meine Freundin während ihres Tests beantworten soll ist:

Welche und wie viele Apps kann man auf die Galaxy Gear übertragen?

Der Bitte, das für sie herauszufinden, bin ich nachgekommen und habemit ihr – wie im letzten Artikel beschrieben – einfach mal so viele Apps installiert, bis die Gear „satt“ war. Natürlich lassen sich davon viele auf der Uhr nicht gebrauchen, aber es geht ja auch nur darum zu testen, wie viel Platz die Uhr bietet und wie sie sich mit dem vollen Speicher verhält. Eine Speicher-Anzeige hat sie übrigens nicht, gleiches gilt für Internetzugriff oder GPS.

Als erstes habe ich den Datensatz der „Top 100“ installiert, wovon ich bei 91 Erfolg hatte. Einige der Apps forderten die Google Maps Bibliothek an, die auf der Uhr nicht verfügbar ist – diese ließen sich somit nicht installieren.

Da ich bisher nichts von „insufficient storage“ gelesen hatte, suchte ich aus meinem großen Datensatz 100 weitere Spiele mit möglichst großem Platzbedarf (~ 30MB – 50MB / App). Davon konnte ich dann noch 40 Stück installieren, bis die Uhr ihre „Backen voll“ hatte :D.

Ergebnis:

Insgesamt ließen sich so 1,6 GB Apps installieren, was aufgeteilt auf 134 Stück ein wirklich sehr volles „Menü“ ergibt.

Da pro Seite – mit dem Standard-Launcher – nur 4 Apps pro Seite angezeigt werden, ist eine derartige Menge an Apps wirklich sehr unpraktikabel. Aber ohne den „USB-Debugging„-Modus zu aktivieren, lassen sich ohnehin keine 134 Apps installieren, denn der Samsung-eigene App-Store für die Galaxy Gear bietet nur rund 70 Apps (Hab‘ es nachgezählt). Die 70 Apps teilen sich in die Kategorien: Gesundheit und Fitness, Hilfsprogramme, Lifestyle, Soziale Netzwerke, Unterhaltung und Uhr ein. Bekannte Highlights sind: Runtastic, Evernote und eBay.

Der Grund für die verhältnismäßig geringe Anzahl ist der bisher geschlossene Entwicklerkreis, in den man nur durch Einladung von Samsung eintreten kann. Es ist zu hoffen, dass Samsung das irgendwann ändert und ein Gear-SDK veröffentlicht. Details dazu in diesem Artikel. Zum Schluss noch etwas sehr erfreuliches:

Angry Birds gehört nicht zu den nicht spielbaren Apps … 😉 *click*

Und hier noch die Schleife zum Nachmachen, die ich aus dem Ordner mit den zu installierenden Apps ausgeführt habe:

for i in *.apk; do echo $i; adb install $i; done

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